Bei meinen Filmaufnahmen arbeite ich gerade vor allem an Ton, Datensicherung und Schnitt. Zwischen der Aufnahme und dem fertigen Film sind mehr Arbeitsschritte nötig, als ich anfangs eingeplant hatte.
Wenn etwas schiefgeht
Ich habe bereits Tonspuren übersteuert aufgenommen. Bei einem Mitschnitt konnte ich mit anderem Audiomaterial noch einiges retten. Bei der Synchronisierung von Bild und Ton sind mir aber auch erste Fehler passiert. Dabei ist sogar Material abhandengekommen. Das ärgert mich wirklich, gerade weil sich eine Situation nicht einfach wiederholen lässt.
Ich will künftig schon vor der Aufnahme die Pegel prüfen, die Geräte kontrollieren und nach dem Dreh feststellen, ob alle Dateien übertragen wurden. Bei der Synchronisierung muss erkennbar bleiben, welche Datei das Original und welche eine Arbeitskopie ist.
Wohin mit all den Daten?
Große Mengen an Fotos, Videos und Tonspuren liegen derzeit auf Kamera, Aufnahmegerät, Laptop, Telefon und in der Cloud. Ich möchte für jedes Original nachvollziehen können, wo es liegt und ob es eine geprüfte Sicherung gibt.
Mein derzeitiger Ablauf: aufnehmen, vollständig übertragen, eine zweite Kopie prüfen, Dateien eindeutig benennen und erst dann schneiden. Das Sortieren nimmt noch viel Zeit ein.
Auch Strom will geplant sein
Ich notiere auch praktische Dinge: Akkulaufzeiten, Ladekabel und benötigte Geräte. Daraus soll eine kurze Checkliste für die Vorbereitung der nächsten Drehs werden.
Und parallel wächst das Atelier
Parallel entwickle ich die Website Rauchblatt. Auch dort muss ich Inhalte ordnen, Änderungen nachvollziehbar halten und Zwischenstände sichern.
Auf meiner eigenen Website dokumentiere ich sowohl die fertigen Filme als auch die Arbeitsschritte dahinter. Die Videos auf meinem YouTube-Kanal sollen außerdem zu den beteiligten Bands und Projekten führen.
Die Arbeitsabläufe sind noch nicht fertig. Ich prüfe sie bei jeder weiteren Aufnahme.
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