Nicht abgeschlossen, aber keineswegs verloren
Über zwei Jahre war die Ergotherapieausbildung ein wichtiger Teil meines Alltags. Den Abschluss habe ich nicht gemacht. Ich konnte den weiteren Ausbildungsweg schließlich nicht mehr mit meinen Ressourcen und meiner Einschätzung der Zielerreichbarkeit vereinbaren. Das ist eine persönliche Entscheidung, kein Urteil über den Beruf oder die Menschen, von denen ich lernen durfte.
Therapeut werden wollte ich vor allem wegen der Aufgabe: Leben mit Verbundenheit zu befüllen. Das beschäftigt mich weiterhin. Kommunikation, die Wahrnehmung von Bedürfnissen und eine klare gemeinsame Zielformulierung sind auch für meine heutige Arbeit wichtig.
Ein Platz für Beobachtungen
Diese Projektseite ist absichtlich noch klein. Hier sollen Rückschlüsse aus Unterricht, Begegnungen und dem eigenen Erleben im Alltag nach und nach einen Platz finden. Die Gedanken gehören mir; sie sind kein therapeutisches Leistungsangebot und keine Fachberatung.
Mein wiederkehrender Ausgangspunkt: Was braucht der andere von mir, um mir das zu geben, was ich von ihm brauche? Fragen stellen, auf Antworten hören, Ziele gemeinsam verständlich machen. Dieses Prinzip möchte ich in unterschiedliche Projekte mitnehmen.